Der angewandte Feuerwehrsport, der ein wichtiges Mittel der sportlichen und einsatzmäßigen Ausbildung innerhalb der Feuerwehr darstellt, ist auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion entstanden. Im Jahre 1937 fanden hier die ersten größeren Wettkämpfe statt. |
|
Mit der Vervollkommnung der Technik in den einzelnen Disziplinen wurden auch die technischen Errungenschaften von Jahr zu Jahr verbessert. Lag der Rekord beim Aufstieg mit der Hakenleiter im Jahre 1937 noch bei 29,8 Sekunden, so konnte dieser im Jahre 1951 auf 18,4 Sekunden verbessert werden. |
Dagegen scheint der aktuelle Weltrekord aus dem Jahr 2005 in dieser Disziplin mit 13,35 Sekunden wie aus einer anderen Welt.
Eine derartige Verbesserung der Ergebnisse ist der Beweis für den Erfolg der sportlichen Ausbildung innerhalb der Feuerwehr und die breite Ausnutzung der sportlichen Methoden, d.h. der allseitigen sportlichen Ausbildung und eines regelmäßigen Trainings im Laufe eines ganzen Jahres. |
Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR wurde der Feuerwehrsport in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Leistungsfähigkeit der Angehörigen der Abteilung Feuerwehr zu steigern. |
|
Bis zur politischen Wende entwickelte sich der Feuerwehrsport zu einem Leistungssport, der von den Feuerwehrmännern alles abverlangte. In der damaligen Kaderschmiede Heyrothsberge in Sachsen-Anhalt wurde alles getan um die Leistungsfähigkeit der Sportler zu steigern. In nationalen und internationalen Wettkämpfen konnten die besten ihrer Zunft der Abteilung Feuerwehr viele Siege und hervorragende Platzierungen
erringen. |
|
Nach 1990 wurden die Tätigkeiten auf diesem Gebiet eingestellt und fast wäre der Feuerwehrsport völlig verschwunden. Doch dem unermüdlichen Einsatz einiger Kameraden ist es zu verdanken, dass diese Sportart heute bei den Feuerwehren wieder im Kommen ist. |
So haben sich Mitte der 90er Jahre vielerorts neue Regionalmannschaften
gebildet die auf das Wissen von erfahrenen Kennern der Methodik, die gleichzeitig Meister dieses Sportes waren oder noch immer sind, zurückgreifen konnten. |
| |
Auch wenn dem Feuerwehrsport heute nicht mehr so optimale Bedingungen zugrunde liegen wie dies zu Zeiten der DDR der Fall war, so ist es dem persönlichen Engagements der Sportler, Trainer, Mannschaftsleiter, Betreuer sowie Veranstaltern
und Sponsoren zu verdanken, dass auch heute Leistungen gezeigt werden, die ein "Normal-sterblicher" nur schwer nachvollziehen kann. |
So bildet das große und ungebrochene Interesse aller Beteiligten heutzutage die Grundlage für eine ständige Verbesserung der Ergebnisse im Feuerwehrsport. |
| |
|
|