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In der Vergangenheit wurde die Hakenleiter zur Rettung von Menschen verwendet. Mit zunehmender Technisierung aber geriet sie als Rettungs-gerät immer weiter in den Hintergrund. Als Sportgerät hingegen ist sie Bestandteil einer einzigartigen Sportart, dem Hakenleitersteigen. |
Das Hakenleitersteigen, auch als Königsdisziplin des Feuerwehrsports bekannt, ist fester Bestand-teil eines jeden Wettkampfes und aufgrund seiner Einzigartigkeit und Schnelligkeit ein faszinierender Höhepunkt für Zuschauer und Sportler. Wettkampfgerät jedes Sportlers ist die Hakenleiter, die genauen Richtlinien bzw. den Wettkampf-bestimmungen entsprechen muss. |
Sie unterscheidet sich jedoch etwas von den sog. DIN-Leitern. So ist die Sporthakenleiter mit 4,10 m Länge um 30 cm kürzer. Die Hakenleiter muss ein Mindestgewicht von 8,5 kg aufweisen und auch die Sprossenanzahl unterliegt Reglementierungen. Mit dieser Leiter begibt sich der Sportler dann zum Startblock. Es ist bei den Wettkämpfen üblich, dass mindestens zwei Kontrahenten gegeneinander starten - was wiederum die Spannung für alle erhöht. Die Startblöcke befinden sich in ca. 32 m Entfernung zum Steigeturm. |
Nach dem Startzeichen läuft der Sportler mit der Hakenleiter die 32 m bis zum Steigeturm, nimmt diese im Rennen mit beiden Händen über den Kopf, winkelt sie an und hängt sie mit dem Haken auf das Fenster-brett der ersten Etage. Nun beginnt der Aufstieg. Der Schnelligkeit halber berühren die Füße nur jede zweite Sprosse. In der ersten Etage angekommen setzt sich der Sportler neben der Leiter auf das Fensterbrett. Mit nur drei Handbewegungen wird nun die Leiter in die zweite Etage gehängt. Dann springt der Sportler auf, überspringt gleich mehrere Sprossen und setzt den Aufstieg fort. |
In der zweiten Etage angekommen wiederholt sich die Prozedur aus der ersten:
Leiter werfen, springen und in die dritte Etage steigen. Den Abschluss eines Laufes stellt das Einsteigen in der dritten Etage dar. Wenn der Sportler dort mit beiden Füßen den Boden berührt wird die Zeit
angehalten. Bei dem soeben beschriebenen Ablauf, beginnend am Startblock bis in die dritte Etage, werden von Spitzensportlern Zeiten um die 14 Sekunden erreicht, der aktuelle Weltrekord liegt bei 13,35 Sekunden. |
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Die Sicherheit gegenüber Abstürzen während des Trainings und der Wett-kämpfe ist durch eine Absturzsicherung gewährleistet, mit der der Sportler durch einen Mannschaftskameraden in der ersten Etage des Steigeturms verbunden wird. |