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Die Disziplin 100m-Feuerwehrhindernisbahn ist aufgrund ihrer recht einfachen Gestaltung von den Wettkampfanlagen her ein traditioneller Bestandteil fast jeden Wettkampfes. Weiterhin ist sie ebenso wie das Hakenleitersteigen Bestandteil des Deutschland-Cups (sowohl Einzel- als auch in der Mannschaftswertung) und geht mit der Zeit im Hakenleitersteigen auch in die Zweikampfwertung ein.
 
Trotz der einfach anmutenden Wettkampfgeräte ist auch diese Disziplin von einem hohen Technikanteil geprägt. Dies spiegelt sich darin wieder, dass die einzelnen Bewegungen möglichst flüssig und ohne Unterbrechungen ausgeführt werden müssen, um durch unnötigen Stillstand einen Zeitverlust zu vermeiden.
Wie der Name der Disziplin schon verrät, befinden sich auf einer 100m-LaufbahnHindernisse, die überwunden werden müssen. Das erste Hindernis stellt eine 2m hohe Eskaladierwand dar, die 23m nach dem Start aufgebaut ist. Nach weiteren 15m befindet sich ein 8m langer Laufbalken. Wie beim Hakenleitersteigen die Hakenleiter, so bildet auch die 100m-Hindernisbahn, mit 2 Schläuchen, einem Verteiler und einem Strahlrohr als Einsatzgeräte, einen Zusammenhang zwischen dem Sport und der Feuerwehr-tätigkeit.
Nach dem Startschuss beginnt der erste Sprintteil der Disziplin. Es gilt die 23m bis zur Eskaladierwand möglichst zügig zu laufen, um diese anschließend schnell zu überwinden.
5m nach der Wand nimmt der Sportler die beiden Schläuche auf. Mit diesen geht es nun über den Balken, was trotz einer Breite von nur 18cm ebenfalls zügig erfolgen sollte. Noch auf dem Balken rollt der Sportler die beiden Schläuche aus, so dass er nur noch die 4 Kupplungen in den Händen hält.
Nach dem Ablauf vom Balken werden die beiden Schläuche an jeweils einem Ende zusammengekuppelt. Am Verteiler angekommen wird nun die verbliebene Kupplung aus der rechten Hand am Verteiler angekuppelt, um dann den Weg Richtung Ziel fort zu setzen. Auf den verbleibenden 25m muss nun noch die letzte Kupplung mit dem Strahlrohr verbunden werden, welches der Sportler seit dem Start am Feuerwehrgurt mit sich führt.
 
Eine gültige Zeitnahme durch die Wettkampfrichter erfolgt jedoch nur, wenn der Balken vollständig überquert wurde und alle Kupplungen miteinander verbunden sind. Von Spitzensportlern wird diese Hindernisbahn in 16 sec. gelaufen, der aktuelle Weltrekord liegt bei 15,48 sec. Wie bereits erwähnt, wird diese Disziplin auch von Frauen gelaufen, allerdings mit einem leicht abgeänderten Aufbau der Hindernisse. An Stelle der 2m hohen Eskaladierwand müssen die Frauen eine 70cm hohe Hürde überwinden.

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